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© Axel Zeininger
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Die österreichischen Bundestheater sind der größte Theaterkonzern der Welt: Mit 3.000 Mitarbeitern ist diese Verbindung des Burgtheaters, Akademietheaters (und anderer Nebenspielorte), der Wiener Staatsoper und der Volksoper Wien sowie der Theaterservicegesellschaft nicht nur zahlenmäßig, sondern vor allem in seiner künstlerischen Bedeutung einzigartig.
Zusammengefasst werden diese – an und für sich weitgehend eigenständigen Gesellschaften – unter der Konzernmutter, der Bundestheater-Holding. Diese erfüllt in Abstimmung mit ihren Tochtergesellschaften, also auf konsensualem Wege, die Funktion eines Ansprechpartners gegenüber Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit.
Die Bundestheater sind Tradition in ihrem besten Sinne – nämlich im Hinblick auf die Pflege und die Weitergabe des Wertvollen. Sie sind Ort der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Heute. Sie sind Nervenpunkte der Gesellschaft. So wie die Wiener Philharmoniker mehr als nur eine Zusammenstellung hervorragender Musiker sind, so sehen sich die Bundestheater auch gemäß Aristoteles´ Ausspruch: Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.
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